Vom 19. bis 22. November finden in Frankfurt zum dritten Mal die Begegnungen zur Dekolonialität statt. Organisiert werden sie vom Kollektiv FreeBruno und der Initiative Dekolonial Frankfurt gemeinsam mit AQUA Mainz, den kurdischen Studierenden in Frankfurt und dem Dachverband der Kritischen Aktionär*innen, in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen. An diesem Punkt angekommen, hat sich das, was als Notwendigkeit einer dekolonialen Wende begann, auf seinem Weg mit den antikolonialen Kämpfen verschiedener Initiativen und Kollektive verbunden, mit denen wir das große Glück hatten, in Austausch zu treten. Daher haben wir beschlossen, unsere Begegnungen in „Antikoloniale Begegnungen – Workshopreihe“ umzubenennen.
Die Veranstaltungen, die wir in diesem Jahr durchführen, umfassen zwei Hauptschwerpunkte: queere und feministische Kämpfe sowie antiimperialistischen Widerstand. Diese Schwerpunkte führen uns schließlich zu einer gemeinsamen Reflexion, die sich neben anderen Ansätzen auch auf die Gedanken von Silvia Rivera Cusicanqui stützt.
Um diese Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, haben wir Gruppen und Einzelpersonen eingeladen, die ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Bereichen Kreativität, Bewegung und politische Bildungsarbeit mit uns teilen. Die Workshops bieten Raum für Austausch, kritische Reflexion und gegenseitige Bestärkung. Gerade angesichts der aktuellen globalen Situation möchten wir uns mit unterschiedlichen Formen des Widerstands auseinandersetzen, aus vergangenen und gegenwärtigen Kämpfen lernen und uns darüber austauschen, was es bedeutet, auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Dabei geht es auch darum, Inspiration und Kraft aus dem gemeinsamen Austausch zu gewinnen.
Detaillierte Informationen zu den Workshops und Referent*innen findet ihr im Programm:

