Vortragsreihe
Kultur der Arbeit – Kultur der Neuen Ökonomie
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Die Arbeitswelt der komplexen Industriegesellschaften ist einem tiefgehenden Wandel ausgesetzt. Doch wohin geht die Reise im flexiblen Kapitalismus? Eins wird immer klarer: das bekannte Normalarbeitsverhältnis samt seiner Lebensweisen und Geschlechterordnungen gehört der Vergangenheit an. Flexibilisierte Arbeitsverhältnisse, unsichere und fragmentierte Arbeitsbiografien verallgemeinern sich, neue soziale Ungleichheiten entstehen. Die Informationstechnologien bringen nicht nur neue Berufsfelder hervor: Telearbeit verändert auch radikal Arbeitsorganisationsformen und -strukturen. Manche sehen neue kreative Spielräume entstehen, andere neue Zumutungen und Leistungsanforderungen.
Diese Veränderungen enden jedoch nicht an der Büro- oder Werkstür, sondern umfassen das gesamte Alltagsleben und jene Lebensbereiche, die als Nicht-Arbeit definiert werden.
In der Vortragsreihe, die im Jahr 2002 fortgesetzt wird, werden Entwicklungen aus einer kulturanthropologischen bzw. sozialwissenschaftlichen Perspektive in den Blick genommen:
Wie verändern sich die Bedeutungen von Arbeit und Lohnarbeit? Wie ihr Verhältnis zu Reproduktion oder Freizeit? Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die Alltagswelt der Menschen, welche neue Kompetenzen und Strategien sind gefordert? Welche post-industriellen Sinndeutungen und Selbstbilder sind damit verbunden?
Die verheißungsvollen Versprechungen der Neuen Ökonomie.
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Der postfordistische Mensch
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Die Reihe findet in Kooperation mit der Frankfurter Gesellschaft zur Förderung der Kulturanthropologie e.V., dem Deutschen Gewerkschaftsbund Frankfurt am Main, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und dem AStA der J.-W.-Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.
Hessische Gesellschaft für Demokratie und Ökologie (HGDÖ)
Landesstiftung der Heinrich-Böll-Stiftung
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