Auf der Flucht vor Menschenrechten?

Seenotrettung und aktuelle Asylpolitik
Reihe: Flucht und Migration im Brennpunkt28.11.2018, Frankfurt/Main

Obwohl immer weniger geflüchtete Menschen in Europa ankommen, dominiert die „Flüchtlingskrise“ die politische, mediale und öffentliche Diskussion in Deutschland und der EU. Die Asylpolitik hat sich seit dem „Willkommenssommer“ 2015 massiv verschärft und sowohl Deutschland als auch Europa verändert. Vor 70 Jahren wurde die allgemeine Erklärung der Menschenrechte proklamiert. Heute werden die Menschenrechte, gerade jene von Geflüchteten, massiv verletzt.

Die Seenotrettung wird kriminalisiert und die Rettung von Menschen im Mittelmeer unmöglich gemacht. Wie haben sich die (medialen) Debatten um Flüchtlingspolitik und Seenotrettung seit 2015 verändert? Welche Konsequenzen hat die aktuelle Asylpolitik für Geflüchtete und ihre Menschenrechte in Europa? Was bedeutet die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung und welche Möglichkeiten haben Städte in diesem Zusammenhang?

mit:

Hendrik Cremer Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte, Berlin

Stefan Schmidt Flüchtlingsbeauftragter Schleswig-Holsteins und ehemaliger Kapitän der Cap Anamur

Gunnar Ehrke Camp Coordinator Malta, SeaWatch

Moderation:

Angela Kleiner HR Fernsehen, Redaktion Politik und Gesellschaft

Auf der Flucht vor Menschenrechten?
Seenotrettung und aktuelle Asylpolitik
Reihe: Flucht und Migration
Mittwoch, 28. November 2018, 19:00 Uhr
Gallus Theater, Kleyerstrasse 15, Frankfurt/Main

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