Einst zwischen dem Gleisfeld des Haupt- und Güterbahnhof gelegen, war das Gallus ein Industrie- und Arbeiterviertel. Große Firmen und Fabriken prägten den Stadtteil: die Adlerwerke oder der „Schlappeschneider“ J. & C.A. Schneider, der ein wichtiger Sponsor von Eintracht Frankfurt war. In der NS-Zeit mussten in vielen Firmen Zwangsarbeiter:innen arbeiten, in den Adlerwerken wurde ein Konzentrationslager eingerichtet. Das Gallus ist aber auch ein Stadtteil, in dem Widerstand gegen das NS-Regime geleistet wurde: von Jugendlichen, engagierten Bewohner:innen oder von Gewerkschafter:innen. Nach 1945 fand eine der wichtigsten Auseinandersetzungen mit der Shoah im Gallus statt: die Frankfurter Auschwitzprozesse. Der Stadtrundgang begibt sich auf die Spuren dieser verschiedenen Geschichten.
Die Teilnahem ist kostenlos. Den Treffpunkt erhaltet ihr per E-Mail. Anmeldungen über das Formular unten.



