Gipfel für globale Solidarität

05.07.2017 ?" 06.07.2017, Hamburg

Am 7. und 8. Juli kommen RegierungsvertreterInnen von 19 Industrie- und Schwellenländern sowie die EU zum G20 Gipfel in Hamburg zusammen. Seit mehreren Monaten bereitet ein Bündnis aus 65 Organisationen und Initiativen – die Heinrich-Böll-Stiftung ist Teil davon – in Hamburg einen Alternativgipfel im Vorfeld des G20-Treffens vor. Weltoffen soll dieser Gipfel der Alternativen sein und – im Gegensatz zum hermetisch abgeschotteten G20-Treffen – frei zugänglich für Bürgerinnen und Bürger bundesweit wie international.

Mit dem „Gipfel für globale Solidarität“ schafft das Bündnis einen Raum für Kritik an der neoliberalen Globalisierung, zeigt Zusammenhänge globaler Probleme auf und diskutiert Lösungsalternativen.

Wie kann Armut, Ausbeutung, Unterdrückung, Krieg und Umweltzerstörung bekämpft und überwunden werden? Wie können soziale und demokratische Rechte global durchgesetzt werden? Was kann Rassismus, Sexismus und Homophobie wirksam entgegengesetzt werden? Wie kann ein solidarisches Gemeinwesen geschaffen werden, das auf Kooperation und Selbstbestimmung basiert? Wie kann Klimawandel wirksam bekämpft und eine globale Energiewende eingeleitet werden?

Auf 11 Podien und in 70 Workshops werden WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen aus über 20 Ländern über Gegenentwürfe zu Neoliberalismus und dessen ungehemmter Ressourcenausnutzung, zu autoritären Tendenzen, zu wachsender Kriegsgefahr und erstarkendem Nationalismus und Rassismus diskutieren.

Das detaillierte Programm und Infos zur Anmeldung findet sich unter: www.solidarity-summit.org

Referieren werden unter anderem:

Vandana Shiva, Bürgerrechtlerin und Ökologin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises
Valter Sanches, Generalsekretär IndustriALL Global Union, Brasilien
Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Saskia Sassen, Professorin für Soziologie und Wirtschaftswissenschaft, Columbia University, New York
Hans-Jürgen Urban, IG Metall-Vorstand, Deutschland
Nick Hildyard, Corner House London, UK
Fanwell Kenala Bokosi, Afrodad, Simbabwe
Salih Muslim, Co-Vorsitzender der PYD, Syrien
Alberto Acosta, Präsidentschaftskandidat 2013 für indigene Partei Pachakutik, Ecuador
Silke Helfrich, Commons Aktivistin und freie Autorin
Colonnel Ann Wright, US-Peace Movement, Codepink
Imme Scholz, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, Bonn
Mariann Bassey, Friends of the Earth, Nigeria
Jennifer Morgan, Geschäftsführerin von Greenpeace International, USA
Agnes Abuom, World Council of Churches, Kenia
Marta Sanchez, Movimiento Migrante Mesoamericano, Mexiko
Jayati Ghosh, Jawaharlal-Nehru-Universität, Indien
u.v.m.
Gipfel für globale Solidarität
Podien und Workshops
Mittwoch, 05. Juli 2017, 10:00 Uhr
Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg