#istalltag.
Fachtag zu den Verschränkungen von Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit

18.05.2018, Kassel

Ob am Arbeitsplatz, in pädagogischen Einrichtungen oder im Internet: Viele Menschen erleben alltäglich abwertende und diskriminierende, mitunter gewaltvolle Äußerungen und Handlungen. Wer wegen der Hautfarbe, geschlechtlicher Identität, Religion, Herkunft sowie weiteren Merkmalen und Zuschreibungen als „anders“ wahrgenommen wird, entwickelt meist Strategien, um mit alltäglichen Verletzungen umzugehen. Dennoch können so genannte Mikroaggressionen den Alltag der Betroffenen beeinflussen und psychische sowie körperliche Folgen haben. Auch für Beteiligte ist es oft nicht einfach, auf rassistische, antisemitische, homo- oder trans*feindliche Äußerungen zu reagieren. Sie sind häufig unsicher, als wie gewaltvoll sie eine Situation einschätzen sollen – und ob und wie sie eingreifen müssten.

Bei unserem Fachtag nehmen wir alltägliche Diskriminierungen in den Blick und diskutieren die wechselseitigen Verschränkungen unterschiedlicher Zuschreibungen. Gemeinsam entwickeln wir Möglichkeiten, mit diskriminierenden Äußerungen und Handlungen im Alltag umzugehen. Der Fachtag richtet sich an Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Multiplikator*innen in der Bildungsarbeit, (ehrenamtlich) Aktive in zivilgesellschaftlichen Initiativen für Geflüchtete, die eine diskriminierungskritische Haltung im Berufs-, sozialen und politischen Umfeld (weiter)entwickeln wollen.

Anmeldung: bis zum 11. Mai 2018 bei:
kontakt@response-hessen.de

Programmflyer
#istalltag.
Fachtag zu den Verschränkungen von Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Trans*feindlichkeit
Fachtag
Freitag, 18. Mai 2018, 09:30 Uhr
Philipp Scheidemann Haus, Holländische Str. 72-74, 34127 Kassel
Kooperationspartner
Veranstalter: response - Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. und ADiBe Netzwerk Hessen - Antidiskriminierungsberatung in der Bildungsstätte Anne Frank