Für die Demokratie berichten: Zwischen Angst und Widerspruch
Im Wahljahr 2026 stellt sich für Journalist*innen eine Frage noch einmal neu: Wie berichten wir über das Erstarken rechter und rechtsextremer Kräfte, ohne ihre Erzählungen zu übernehmen – und ohne gleichzeitig so zu erzählen, als sei längst alles verloren?
In dieser feministischen Presserunde schauen wir auf die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern – auf Räume der Angst und Einschüchterung, in Städten wie auf dem Land. Aber auch auf die Menschen, Initiativen und zivilgesellschaftlichen Strukturen, die widersprechen, sich organisieren und demokratische Räume verteidigen.
Wir sprechen über die Rede vom „neuen Faschismus“ und die Verantwortung der vierten Gewalt, also auch über die Bedingungen unserer eigenen Arbeit: Wer spricht überhaupt noch mit Journalist*innen? Wer traut sich, öffentlich Haltung zu zeigen? Und wie kann Journalismus demokratische Räume nicht nur beobachten, sondern dazu beitragen, dass sie sichtbar bleiben?
Wir werfen einen frischen feministischen Blick auf zwei bis drei aktuelle Themen: ob Klimakrise, Wohnungsnot oder Gesundheitsreform – wir schauen über den Tellerrand!
Einmal im Monat diskutieren wir kritisch, kontrovers und zeigen sachkundig Perspektiven auf, die gerne vergessen werden. Wir besprechen fehlende Aspekte der gängigen Debatten.
Drei Journalistinnen, zwei Moderatorinnen und ein Ziel: Debatten vorantreiben, die uns bewegen und Bewegung brauchen. Wir können auch anders.
Die feministische Presserunde ist eine Idee der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen in Kooperation mit elf weiteren Landesstiftungen.
Tickets | Website feministische Presserunde
mit:
Teresa Bücker Freie Journalistin und Autorin
Valerie Schönian Freie Journalistin u.a. bei der ZEIT
Mithu Sanyal Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin beim WDR
Moderation:Hadija Haruna-Oelker Autorin und Journalistin hauptsächlich beim HR

