Mit diesem Dossier möchte das Gunda-Werner-Institut als feministischer Think Tank in der Heinrich-Böll-Stiftung in eine sicherheitspolitische Debatte intervenieren, die aus unserer Sicht dringend eine feministisch-intersektionale, menschenzentrierte und sozial gerechte Perspektive braucht. Denn was derzeit als „Sicherheitspolitik“ verhandelt wird, blendet zentrale Lebensrealitäten von Millionen Menschen in Deutschland aus – und verfehlt damit den Kern dessen, was Sicherheit eigentlich bedeuten muss.
Wir knüpfen dabei an Debatten an, die in der Heinrich-Böll-Stiftung bereits geführt werden – sei es über den Zusammenhang von Freiheit und Sicherheit, die Bedeutung von Sicherheit im Zeitalter geopolitischer und planetarischer Krisen sowie die Frage, wie eine Politik, die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt ihres Handelns stellt, aussehen kann.

